Parität Bayern

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Bundesfreiwilligendienst: was ist das?

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wurde als teilweiser Ersatz für den zum 30. Juni 2011 ausgesetzten Zivildienst von der Bundesregierung eingeführt. Der BFD ist für all diejenigen Menschen interessant, die ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen weiterentwickeln möchten und die Erfahrungen in sozialen Einrichtungen sammeln wollen. Der BFD bietet Orientierung nach der Schule, vor dem Studium oder einer beruflichen Ausbildung. Er ist auch geeignet für Menschen, die sich für einen begrenzten Zeitraum sozial engagieren oder beruflich neu orientieren wollen. Der Entschluss, einen BFD zu leisten, ist freiwillig. Im Rahmen des BFDs schafft der Paritätische Wohlfahrtsverband für diese engagementbereiten Menschen Möglichkeiten, sich in den sozialen Einrichtungen seiner Mitgliedsorganisationen einzubringen.

Neu: Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug

Engagement für geflüchtete Menschen

Wer nicht nur zuschauen will, sondern aktiv mithelfen, kann jetzt auch seinen Bundesfreiwilligendienst im Einsatz für geflüchtete Menschen machen. Wir suchen Freiwillige ab 18 Jahren, die sich bei einer paritätischen Einrichtung, die mit geflüchteten Menschen arbeiten, engagieren möchten.  Die Einsatzstellen gibt es vorwiegend im Raum München und Nürnberg.

Einsatzstellen gesucht

Wir suchen Mitgliedsorganisationen innerhalb des Paritätischen im Umkreis von München und Nürnberg, die bereit sind, Flüchtlinge als Bundesfreiwillige zu beschäftigen und Einrichtungen, die Unterstützung bei Ihrer Arbeit mit geflüchteten Menschen benötigen und dafür Freiwillige im Rahmen des Bundesfreiwilligendienst beschäftigen wollen.

Bereits anerkannte Einsatzstellen im BFD benötigen für das Sonderkontingent mit Flüchtlingsbezug ein Vorblatt vom Bund:
Vorblatt mit Flüchtlingsbezug

Geflüchtete Menschen engagieren sich im Bundesfreiwilligendienst

Geflüchtete Menschen aus nicht sicheren Herkunftsländern können sich ebenfalls für einen Bundesfreiwilligendienst entscheiden. Voraussetzung dafür ist, dass sie nicht mehr in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht sind, mindestens 18 Jahre sind und einen Aufenthaltsgestattung, die Anerkennung oder auch eine Duldung haben. Zudem muss bei Asylbewerber/innen von der Ausländerbehörde eine Beschäftigungserlaubnis vorliegen.

Wer kann einen BFD leisten?

Der BFD ist offen für Frauen und Männer jeden Alters. Die Freiwilligen arbeiten in Vollzeit (ab dem 27. Lebensjahr mindestens 20 Wochenstunden) in Einrichtungen für ältere, kranke und behinderte Menschen sowie für Kinder und Jugendliche. Dabei werden sie von Fachkräften angeleitet. Der Dienst soll mindestens sechs Monate, im Regelfall zwölf Monate umfassen.

Unsere Regionalstellen

Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Bundesfreiwilligendienst finden Sie auf der Seite www.bundesfreiwilligendienst.de.

Gesetz zum BFD

Hier der Gesetzestext

BFD-Vereinbarung

ACHTUNG !! ab sofort

neue Vereinbarung mit Beiblatt

( Stand: September 2014 )

Vereinbarung zum Ausfüllen 

Ausfüllhilfe

BFD-Flyer

BFD-Flyer

Anerkennung als Einsatzstelle

Anerkennungsantrag zum Ausfüllen

Ausfüllhilfe